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Kultur auf großer Bühne und im Gartenidyll – MOZ.de

Kultur auf großer Bühne und im Gartenidyll

Schwedt (MOZ) Im Sommer ist kulturell in Schwedt doch nichts los. Der Kulturtempel Uckermärkische Bühnen macht Sommerpause, die große Odertal-Bühnesteht verwaist herum und in punkto andere Kultur herrscht ohnehin Funkstille. Diese berechtigte Kritik kulturinteressierter Schwedter und mancher Touristen stimmt so nicht mehr.

 

Vom 18. Juli bis 31. August laden die Uckermärkischen Bühnen und das Hotel Altstadtquartier zur gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ ein. Insgesamt gibt es an 25 Abenden Lesungen, Schauspiel, Musik oder Filmkunst zu erleben. Erstmals wird die Freilichtbühne der Ubs. auch im Sommer bespielt und lädt zu Konzerten ein. Das Haus verschob dafür seine Sommerspielpause um zwei Wochen, so dass das Ensemble noch vier Mal das Fantasyspektakel „Der Fluch der weißen Frau“ vor der Kulisse des Nationalparks aufführen kann, Start dafür ist diesen Sonnabend 20 Uhr.

Für die Zeit danach konnten die Bühnen eine Reihe von Konzerten von Metal über Schlager bis zu Singer-Songwritern buchen. Man darf gespannt sein, wie das Experiment in der Urlaubszeit angenommen wird. Die Rammstein-Tribute-Band Stahlzeit, Dirk Weidner mit Balkanbeat von Fanfara Kalashnikov, The Memphis to Motown Soul All Stars, Björn Casapietra, Country- und LineDance sowie Gunter Gabriel werden zu erleben sein.

Im Kontrast zur Großen Bühne bietet das Altstadtquartier die familiärere Atmosphäre einer kleinen Gartenbühne an. Irische Musik von Green Madow eröffnet morgen um 19 Uhr die Kulturreihe. Danach gibt es Lesungen mit Knut Elstermann, Andrea Beutel und Rainer Pick und Roberto Fiedler, Wolf Butter und Monica Gruber, Musikfilme wie „Once“, „Quartett“ oder „Mr. Morgens last love“ sowie Konzerte mit Klee und Co, Edgar&Marie oder der Jeanine Vahdiek Band zu erleben. Sogar eine Kochshow steht diesmal auf dem Programm.

Schon voriges Jahr sprang das Altstadtquartier in das Kulturvakuum und füllte das Schwedter Sommerloch mit Konzerten, Lesungen und Open-Air-Kino im idyllischen Garten – und war damit durchaus erfolgreich.

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